Wachset und gedeihet - ALDI BLUMEN-Service Professionalisierung

Verbesserung der IT-Infrastruktur, Erweiterung des Angebots und Neupositionierung: Studie zur Optimierung des ALDI BLUMEN-Service
ALDi Süd
Initialanalyse, Konzept zur IT-Infrastruktur, Konzept zur Angebotserweiterung, Konzept zur Neupositionierung, Entscheidungsvorlage
LEH, Blumenhandel

Ziele
ALDI BLUMEN unterliegt einer schwierigen Wettbewerbssituation. Der Versand von Blumen aus einem Zentrallager offenbart Schwächen gegenüber dem lokalen Blumenhandel oder der digitalen Auftragsvermittlung wie von fleurop.de. Zum einen ist die Lieferzeit deutlich länger, eine durchgehend hohe Qualität kann aufgrund des langen Transportweges nicht immer gewährleistet werden und die zusätzlichen Logistik und Marketingaufwände sorgen zudem für einen teureren Preis.
Wie können wir den Service ALDI BLUMEN zu einer performanten Plattform umgestalten, dadurch neue Märkte und Umsätze erschließen und die Marke begehrenswert machen?

IT-Infra-struktur
Der bisherige ALDI BLUMEN-Online-Shop basierte auf einer sogenannten Monolith-Architektur. So bezeichnet man digitale Anwendungen, bei denen Front, Backend, Datenbanken und Inhalte zusammen entwickelt und fest miteinander verwoben sind. Diese Komplexität macht es sehr schwierig neue Inhalte zu kreieren, die Website auf das Nutzerverhalten hin zu optimieren und neuste Tools zum Tracking zu implementieren. Wir entwickelten Optionen, die bestehende Architektur durch eine composable MACH-Architektur mit SaaS-Lösungen zu ersetzen. Diese neue Philosophie verknüpft über API Layer verschiedene Datenbanken, Backend- und Frontend-Anwendungen, sogenannte Microservices. Diese lassen sich je nach Bedarf zu- und abschalten und ermöglichen so nicht nur eine stetige Weiterentwicklung und Optimierung, sondern auch eine deutlich verbesserte Leistungsfähigkeit.

Angebots-erweiterung
Der Online-Anteil am Absatz von Schnittblumen in Deutschland ist aufgrund der beschriebenen Hürden vergleichsweise gering. Zur Diversifikation analysierten und eruierten wir weitere, komplementäre Geschäftsfelder. Zum einen betrachteten wir eine horizontale Erweiterung hin zu Hausdekoration und eine vertikale Erweiterung um Garten- und Baumarktartikel. So sind die Konsumenten beispielsweise bereits an den Online-Kauf von Garten- und Baumarktartikeln gewöhnt. Dieser Markt verzeichnet nicht nur ein um ein vielfaches höheres Umsatzvolumen, sondern auch der Anteil der online abgewickelten Bestellungen ist hier deutlich größer. Zudem sind die hier vertriebenen Produkte meist nicht verderblich und eignen sich besser für den Versand, was eine bessere Kundenzufriedenheit zur Folge hat.

Neuposition-ierung
Kann man seiner Freundin Blumen von ALDI schenken? Klingt erstmal frech, ist jedoch ein grundlegend wichtige Frage in Bezug auf die Orientierung des Service ALDI BLUMEN. Kann das Image als Discounter beim Verkauf von Geschenken auch nachteilig sein? Dieser Frage gingen wir in einer Marktforschung mit Hilfe von Appinio auf den Grund. Mit Appinio lassen sich in kurzen Zyklen echte Kundenmeinungen mit hoher Datenqualität erfragen. Gemeinsam mit dem Projektteam entwickelten wir eine Studie über elf Fragen, die wir dann als national repräsentative Umfrage über Appinio durchführten.


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